Die Wohnange­bote richt­en sich in erster Lin­ie an Män­ner mit ein­er psy­chis­chen oder sozialen Beein­träch­ti­gung (z.B. infolge von Alko­hol­prob­le­men) im erwerb­s­fähi­gen Alter. Sie gehen grund­sät­zlich ein­er ausser­häus­lichen Arbeit oder Beschäf­ti­gung nach. Ist das nicht möglich, so ist die Teil­nahme an ein­er sehr nieder­schwelli­gen Tagesstruktur/Beschäftigung im Wohn­heim oblig­a­torisch. Diese ste­ht auch exter­nen Klien­ten und somit auch Frauen offen. Die Bere­itschaft, sich einzugliedern und die Mitwirkung bei der All­t­ags­be­wäl­ti­gung wer­den vorausgesetzt.

Die Insti­tu­tion ist von der IV anerkan­nt, es wer­den jedoch nicht nur  IV-Rent­ner aufgenom­men. Bewohn­er, die während des Aufen­thaltes das AHV-Alter erre­ichen, kön­nen im Wohn­heim verbleiben, solange sie nicht dauernd auf die Hil­fe Drit­ter angewiesen sind oder pflegebedürftig werden.

Wohnen und Tagesstruk­tur kön­nen vorüberge­hend — etwa zur Verbesserung der Wohnkom­pe­tenz — und auch auf län­gere Dauer angelegt sein.