Eine neue Herausforderung...

…so heisst es gele­gentlich bei Stel­lenin­ser­at­en, wenn eine Stelle aus­geschrieben wird, nach­dem etwa die oder der bish­erige Stel­len­in­hab­erIN weg­be­fördert wurde. Pier­rette Hunger­büh­ler stellt sich nun auch ein­er neuen Her­aus­forderung, und wid­met sich kün­ftig ver­mehrt ihrer Fam­i­lie und all dem, was sie in den ver­gan­genen Jahren zurück­stellen musste. Nach über 25 Jahren Mitar­beit, davon über 19 Jahre als stel­lvertre­tende Heim­lei­t­erin unseres Wohn­heimes tritt sie nun in den höch­stver­di­en­ten Ruh­e­s­tand. Sie arbeit­ete unter 4 aus­ge­sprochen unter­schiedlichen Heim­leit­ern, während der Vakanzen führte sie die Geschäfte inter­im­istisch und arbeit­ete ihre Vorge­set­zten auch gle­ich noch selb­st in die Materie ein. Es gibt kaum eine Auf­gabe, die sie in all den Jahren nicht auch selb­st bravourös geleis­tet hätte. Pier­rette Hunger­büh­ler kon­nte ein­fach alles, keine Arbeit war ihr zu ger­ing, keine Auf­gabe zu viel. Vir­tu­os kon­nte sie zwis­chen unter­schiedlich­sten Rollen wech­seln. Sie schwang das Glät­teisen, begeis­terte unsere Män­ner mit ihrer leg­endären Kochkun­st, und kon­nte im näch­sten Augen­blick schein­bar müh­e­los Krisen deeskalieren und stim­mige Lösun­gen entwick­eln, in die Rolle der Geschäfts­führung schlüpfen und Konzepte entwick­eln. Jeden ihrer zahlre­ichen Jobs lebte sie mit großer Lei­den­schaft, enormem Pflicht­be­wusst­sein und und höch­ster Sorgfalt — bis zur let­zten Minute. Her­aus­forderun­gen liegen also nicht nur vor ihr, sie hat­te sie auch in den ver­gan­genen Jahren zu meis­tern. In den let­zten Jahren wirk­te sie maßge­blich mit an der Umgestal­tung, der Weit­er­en­twick­lung und Pro­fes­sion­al­isierung der Insti­tu­tion mit. Für all das Geleis­tete kön­nen wir gar nicht genug danken. Mit ihrem Auss­chei­den sind wir sehr gefordert und verteilen nun ihre Auf­gaben auf mehrere Schul­tern.

Am ver­gan­genen Fre­itag  feierten die Bewohn­er, Mitar­beit­er und Vor­stand Abschied, durch den Abend wie durch die ver­gan­genen 25 Jahre führte sie mit gewohn­ter Sou­veränität und Beschei­den­heit. Im Anschluss ver­ließ sie ihren aufgeräumten Arbeit­splatz “unter verge­blichem Protest” der Anwe­senden.

Von ganzem Herzen wün­schen wir ihr nun alles Gute für ihren anste­hen­den (Un?)Ruhestand: Liebe Pier­rette, heb Dir Sorg!